Archiv für die Kategorie ‘Gastronomie’

Die Falten

Dienstag, 21. September 2010

Kellner im Restaurant zu einer Gruppe Mittdreißigerinnen: “Ihr seht ja wirklich gut aus, aber noch besser würdet ihr aussehen, wenn die Falten im Gesicht verschwinden. Ihr könnt jetzt gerne Eure Getränke bestellen.”

Veggie-Chicken-Burger

Freitag, 06. August 2010

Amerikanische Schnellimbisskette. Die mit dem Ronald. Bestellt wird ein Chickenburger.

Nach dem Auspacken ist der Anblick ein wenig – dünn:

Nach dem Öffnen des Burgers offenbart sich der Grund dafür etwas besser:

Irgendwie fehlt da ein nicht unerheblicher Teil: Das Hühnchen.

Zurück zur Theke und reklamiert, löst das dort einen mittleren Heiterkeitsanfall aus. Umgehend gibt es einen neuen, frischen Burger – diesmal sogar mit Hühnchen:

Die Sache mit dem Wechselgeld

Mittwoch, 04. August 2010

London. Der Kellner bringt die Rechnung in einem Lederetui. In dieses Lederetui legen die Gäste den zu bezahlenden Betrag plus das Trinkgeld. Keinem der Gäste fällt auf, dass auf der Rechnung noch ein Posten fehlt.

Nach einigen Minuten kommt der Kellner erneut an den Tisch, erklärt etwas verlegen, dass er leider noch etwas auf der Rechnung vergessen habe. Dabei legt er den Beleg in das Lederetui. Es ergeben sich noch ein paar allgemeine Fragen der Gäste. Nachdem der Kellner diese beantwortet hat, nimmt er das Lederetui mit den Worten “I’ll return the change in a minute” auf und geht vom Tisch. Verwunderte Blicke der Gäste, da diese noch gar keine Zeit hatten, das Geld für die zweite Rechnung hinzuzufügen.

Nachdem der Kellner verschwunden ist, kommt er schnellen Schrittes und mit einem verlegenen Blick mit dem Etui wieder….

Die Eltern

Freitag, 04. Juni 2010

Biergarten im Sommer. Spielplatz.

Ca 3-jähriger Junge beschäftigt Großmutter und Vater (Sohn der Großmutter) damit, die drehende Scheibe, auf der er sitzt zu drehen und gibt den beiden Anweisungen, wann sie schneller und wann sie langsamer zu drehen haben. Sichtliche Freude beim Kind.

Servicekraft: “Jaja… die heutigen Eltern haben es nicht immer ganz leicht”. Verwunderte Blicke zwischen Großmutter und Vater. Antwort der Großmutter: “Mag sein… da müssen sie meinen Sohn fragen” und zeigt auf ihren Sohn (Vater des Kindes).

Servicekraft: “Oh ich dachte….. “. Peinliches Erröten der Servicekraft.

Rechnung unter dieser Nummer

Donnerstag, 08. April 2010

Sommerabend. Idyllisch gelegenes Cafe am Flussufer im Grünen. Draußen wird es langsam kühler, aber nicht zu kühl. Herrlicher Abend zum Inlinen. Auf halbem Weg wird an besagtem Cafe Pause gemacht. Zwei bis drei andere Tische im Außenbereich sind noch besetzt. Die Bedienung kommt nach einigem Warten und nimmt die Bestellungen der beiden Inliner auf. Die Getränke kommen.

Der Abend schreitet voran, die Dämmerung setzt ein, und die Tische leeren sich schon bald nach der Ankunft der beiden. Nach einer dreiviertel Stunde wollen die beiden weiter. Von der Bedienung ist jedoch nichts zu sehen und mangels Inlinern und etlichen Treppen der Gang ins Innere mehr als wagemutig. Nach einer weiteren Viertelstunde ist die Bedienung noch immer nicht erschienen und die beiden beginnen, die Möglichkeiten zu erörtern. Schließlich nimmt einer der beiden sein Handy, sieht auf der Getränkekarte nach, ob sich darauf die Telefonnummer des Cafes befindet. Bingo. Die Person am anderen Ende ist stark irritiert. Die Bedienung peinlichst berührt in rekordverdächtigem Tempo am Tisch: “Ich wusste gar nich, dass da noch jemand da ist.”

Mio Amore

Mittwoch, 07. April 2010

Cafe. Vorderer Bereich und hinterer Bereich. Der hintere Bereich ist quer zum vorderen Bereich gebaut. Beim Betreten des Cafes fällt auf, dass der vordere Teil bereits zu drei Vierteln gefüllt ist – und es ist laut. Eine ruhige Unterhaltung, wozu das Treffen dienen soll, ist nicht oder nur eingeschränkt möglich. Also nach hinten  – am Kellner vorbei. Dort ist es schön ruhig. Tisch gesucht.. nicht direkt am Durchgang, damit der Lärm von vorne nicht so stört.

Nachdem nach 15 Minuten noch keine Karte kommt und auch niemand nach den Wünschen gefragt hat, wird also Eigenengagement fällig. Die Reaktion des italienischen Kellners: “Mio amore… sie sind dahinten? Ich komme sofort”. Die Karten kommen, gewählt ist schnell und der Kellner kommt bald wieder, um die Bestellung aufzunehmen. Das Essen ist schnell zubereitet, schmeckt vortrefflich.
Nach einiger Zeit kommt der Kellner erneut, räumt ab und fragt, ob er wegen Schichtwechsels kassieren darf. Darf er. Der Rest der nach der Bezahlung des ersten Teils bleibt ist 10 EUR genau. Hm.. macht 11 EUR mit Trinkgeld.

Der Kellner ist zufrieden. Die beiden Gäste auch und bleiben. Irgendwann fällt auf, dass sich die 10 EUR aus 8 EUR für den Salat und 3 EUR für das Wasser zusammensetzen. In Deutschland gibt das 11 EUR. In Italien wohl 10. Nunja… es gab ja Trinkgeld, das ausreicht, damit der Gute nicht drauflegt.

Das Beste – wie so oft – aber zum Schluß: Nachdem das Restaurant nach einer weiteren Stunde verlassen wird, entgleist dem zwischenzeitlich neu eingetroffenen Kellner das Gesicht, da er die Gäste nicht kennt “wo kommen Sie her?”.

Da hat wohl ein “Mio amore” nicht sehr lange angehalten und bei der Übergabe versagt….