Schlange an der Kinokasse. Vor mir wird 2 mal “Schutter Island” (gesprochen wie hier geschrieben) verlangt. Die Dame an der Kasse kommt dem Wunsch nach und fängt an, das Wechselgeld aus der Kasse zu kramen. In dem Moment kommt von der Seite der vorherige Kartenkäufer und reklamiert. Das verwirrt die Gute. Das herausgegebene Wechselgeld stimmt nicht mehr.
Die reklamierten Karten werden aufwändig storniert und neu ausgedruckt. Parallel das Wechselgeld nochmal neu abgezählt.
“Zeit, Feierabend zu machen”, meint sie entnervt, als die Reihe an uns ist.
2 Mal die Karten für den 3D Film. Wir bezahlen, die Dame drückt uns die Chips für die 3D Brillen in die Hand, erkundigt sich beim Nächsten nach dessen Wunsch und wir sind – etwas gedankenverloren, weil mitten im Gespräch – glücklich und machen uns auf dem Weg zum Saal. Dort wünscht man die Karten zu sehen. Karten? Ham wa nich. Wir haben die Chips. Kurzes nachdenken – wir wissen ja nichtmal auf welchen Plätzen wir sitzen sollen (was wurscht wäre, da nur ca 30 Leute in dem für geschätzt 150 Besuchern konzipierten Saal sind).
An der Kasse werden uns wortlos die Karten gereicht. Die Dame hat sichtbar genug für heute.